Dem Termin gingen im Schnitt jeweils zwei Übungsabende pro Woche in der zwölf Wochen dauernden Vorbereitungsphase voran. So kamen insgesamt gut 800 Übungsstunden zusammen. Die zweiteilige Leistungsübung setzte sich aus einem Löscheinsatz und einem technischen Hilfeleistungseinsatz zusammen. Die Zeitlimits stellten anfangs eine große Herausforderung dar. Beim Löscheinsatz wurde letztlich in einer rekordverdächtigen Zeit von 3 Min. 40 Sekunden die erste Fallklappe vom Angriffstrupp (Gustavo Wagner und Max Walz) zu Fall gebracht, nachdem sich dieser mit Atemschutzgeräten ausgerüstet und mit einer Schlauchleitung über eine Steckleiter in das „1. Obergeschoss“ des Übungsgerüstes vorgearbeitet hatte. Zuvor musste eine Saugleitung vom Wassertrupp (Mathias Sauter und Andreas Hänsler) und dem Schlauchtrupp (Heinrich Walz und Dirk Harzmann) gekuppelt werden, bevor der Maschinist Markus Hanbil mit der Pumpe des LF 16/12 der Abt. Krauchenwies den Angriffstrupp mit Wasser versorgen konnte. Zwischendurch musste der Schlauchtrupp noch die Steckleiter stellen und eine Riegelstellung aufbauen. Der Wassertrupp rüstete sich schließlich als Sicherheitstrupp für den Angriffstrupp mit Atemschutz aus. Die Führung der Gruppe übernahm Gruppenführer Robin Damast mit seiner Führungsassistentin Carmen Mauch. Die zweite Gruppe, welcher der ersten Gruppe in nichts nach stand, startete in personell leicht veränderter Konstellation. Hier kamen Patrick Schafhäutle (Melder) und Thomas Kempf (Maschinist) zum Einsatz. Bei Teil 2 – technische Hilfe – mussten die Gruppen u. a. eine Unfallstelle absichern und ausleuchten, den eingeklemmten Fahrer mit Hilfe des hydraulischen Spreizer’s aus dem Fahrzeug befreien und Erste Hilfe leisten. Über die Besetzung der Funktionen in den Trupps entschied jeweils das Los. Herzlichen Dank gilt den Teilnehmern der Leistungsübung sowie den Trainern Rene Rösch und Albert Häberle, welche uns mit Rat und Tat zur Seite standen. Am Schluss waren sich alle einig, dass sich die Arbeit gelohnt und jedem neben neuen Erfahrungen viel Spaß bereitet hatte. Im nächsten Jahr soll das Projekt „Gold 2012“ in Angriff genommen werden, um die höchste Stufe der Leistungsabzeichen zu erreichen.
Bericht und Text: Robin Damast





